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Landwirtschaft:
Selbstständigkeit pflanzen

Ziel 2017: Abschluss der Phase II

Dank unserem Landwirtschafts-Projekt sollen Kinder in Mosambik durch lokal angebaute Produkte ernährt werden. In diesem Jahr starten wir mit dem Aufbau von zehn kommerziellen Farmen mit je vier Hektaren.

Neben der Ernährung von Schulkindern ermöglichen wir damit auch neue Perspektiven und ein langfristiges Einkommen für die involvierten Farmerfamilien.

Das HGSF ist ein in Brasilien entwickeltes und erprobtes landwirtschaftliches Modell, das neue Massstäbe im Bereich der Schulernährung setzt: Zum einen ermöglicht es, Schulkinder mit Nahrung zu versorgen und dies sogar aus selbst angebauten, biologischen landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Zum anderen schafft es einen Absatzmarkt für lokale Bauern und Kleinbetriebe und eröffnet damit eine Einnahmequelle für die beteiligten Familien und Dorfgemeinschaften. Dadurch wird die Entwicklung der lokalen Wirtschaft angekurbelt und ein positiver Einfluss auf die Lebensmittelsicherheit in der Region erreicht.

Auf diese Weise etablieren wir einen Wirtschaftskreislauf und folgen unserem Ziel «Helping Africa help itself». Als Dreh- und Angelpunkt für dieses Pilotprojekt dient die 80-Hektar grosse Pambara Life Center Farm (PLC Farm). Hier starteten JAM's Mosambik-Aktivitäten vor mehr als 30 Jahren. Für das HGSF Pilotprojekt wird die Farm sukzessive als Trainingszentrum ausgebaut, als Schulungszentrum sowie als «Gewächshaus» für die Herstellung von qualitativ hochwertigem Saatgut, Mais und Wurzelstock etabliert. Das hier angebaute Getreide wird direkt zu unserer Fabrik in Beira transportiert, wo die Produktion des JAM-Breis stattfindet.

Der Projektstart im 2013 verlief sehr erfolgreich mit den ersten Investitionen, unter anderem in Maschinen und Infrastrukturen, die einen echten Unterschied brachten.

Im 2015 wurde die JAM-Fabrik in Beira, Mosambik, generalüberholt und Traktoren sowie eine Sämaschine angeschafft. Bis Ende 2016 konnten die ersten 10 Kleinfarmen finanziert werden und die verantwortlichen Bauern starteten mit der Ausbildung im Trainingscenter. All dies wurde ermöglicht durch Spenden von Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen.

Im 2017 planen wir, Phase II abzuschliessen. Damit soll das gesamte unterirdische Bewässerungssystem incl. Leitungen und Pumpen für alle 50 Farmen installiert werden. In Phase III werden die überirdischen Kreisbewässerungsanlagen montiert und danach sukzessive die restlichen 40 Kleinfarmen in Betrieb genommen.


Projektumfang

Unter dem Motto „from field to fork – vom Feld zur Gabel“ führt JAM konsequent seine Strategie der Nachhaltigkeit fort. Das Gesamt- projekt mit fünfzig 4-Hektar Farmen hat folgende Nutzen:

  • Ermöglicht die Ernährung von Schulkindern

  • Ermöglicht einen ganzen Wertschöpfungs-Kreislauf vom Anbau der Zutaten über die Verarbeitung in der JAM Fabrik bis hin zur Verteilung des Breis an die Schulen

  • Schafft einen Absatzmarkt für lokal produzierte, landwirt- schaftliche Produkte

  • Ermöglicht den Aufbau von kleinen, kommerziellen Farmen und das Training der Farmer

  • Dank dem Training, Farmland und Absatzgarantien werden Existenzgrundlagen für Farmer geschaffen


JAM kreiert durch die Schulernährungsprojekte und Trainingsfarm Arbeitsstellen in Mosambik. Jedes Mal wenn der Lastwagen mit Nahrung zu den Kindern losfährt, füllt sich mein Herz mit Freude.
Josef FinoMitarbeiter JAM Fabrik Beira Mosambik

Spenden

Wir sind überzeugt, dass die Investition in lokale Farmer der richtige Weg ist, um Afrika zu helfen, sich selbst zu helfen. Eine 4-Hektaren Farm aufzubauen kostet ca. 25‘000 Franken. Damit befähigen wir die lokale Bevölkerung, Farmen zu betreiben, welche einerseits ein Einkommen generieren und andererseits Schulkinder mit wertvoller, lokal angebauter Nahrung versorgen.

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