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Nothilfe im Südsudan

Im Jahr 2011 hat die Bevölkerung im Südsudan darüber abgestimmt, dass sie unabhängig vom Sudan sein will. Der Süden des Landes spaltete sich als eigener Staat namens Südsudan vom Norden, der weiterhin Sudan heisst, ab. Vor der Teilung war der Sudan das grösste Land in Afrika, das sich weit über den Nordosten des Kontinents erstreckte. In einigen Regionen des Sudan gibt es schon lange bewaffnete Konflikte und Kriege, für die es sehr unterschiedliche Ursachen gibt. Der Südsudan ist ein ganz junger Staat, trotzdem ist dort ein Bürgerkrieg ausgebrochen. Viele werden aus ihrer Heimat vertrieben. Nun bringt der Krieg um Rohstoffe und Macht seine erste Hungersnot seit fünf Jahren.

4 Millionen, von den fast 11 Millionen Südsudaneser, wissen nicht, woher sie ihre nächste Mahlzeit bekommen. Laut World Food Programme waren Getreideproduktion und Landwirtschaft im eigentlich fruchtbaren Südsudan bereits durch drei Jahre Bürgerkrieg erheblich geschwächt. Die „zunehmende Gewalt seit Juli 2016 liess die Nahrungsmittelproduktion auch in zuvor noch stabilen Regionen einbrechen“ heisst es in dem gemeinsamen Bericht der Organisationen WFP.

JAM's Engagement

JAM ist seit 15 Jahren im Süd (Sudan) tätig. Angesichts der andauernden Krise arbeitet JAM International mit UNICEF gemeinsam daran, die eskalierende Ernährungssituation in Pibor, Südsudan zu bewältigen.

Dazu werden folgende Massnahmen ergriffen:

1. Ausbau und Ausstattung der ambulanten Therapiezentren.

2. Erfassung des Ernährungszustandes der betroffenen Kinder und Erwachsenen.

3. Sofortige Hilfeleistung durch Verteilung der bereitgestellten “plumpy nut“-Paste (therapeutische Erdnusspaste), insbesondere an Kleinkinder und Schwangere.

4. Langfristige Stabilisierung der allgemeinen Ernährungslage durch den Anbau von Gemüsegärten.

5. Verbesserung der Hygienebedingungen zur Vermeidung von Infektionskrankheiten.

6. Schulung von freiwilligen Dorfhelfern in den Bereichen Ernährung und Hygiene.

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