300dpi_Icons_RED-24.png Landwirtschaft - Selbstständigkeit pflanzen

Aufbau von Kleinfarmen

Die einheimischen Bauern der Inhambane Provinz betrieben die Landwirtschaft bisher lediglich als Selbstversorger. Durch JAM Schweiz erhalten sie die Möglichkeit, selbständig kommerzielle Kleinfarmen zu betreiben. Auf 4 Hektaren Land bauen sie Mais, Soja und Gemüse an. Zusätzlich erhalten sie Zugang zu Maschinen, Bewässerung, Training und Know-How. Aus dem so gewonnenen Soja und Mais wird anschliessend der JAM-Brei hergestellt, der an die Schulen verteilt wird. Einerseits stellen wir so die Ernährung unserer Schulkindern sicher. Andererseits eröffnen wir dadurch den Farmern und ihren Familien neue Perspektiven und sichern ihnen langfristig ein eigenes Einkommen.

Das Vorbild für das JAM-Landwirtschaftsprojekt ist ein in Brasilien entwickeltes und erprobtes Modell namens Homegrown-School-Feeding.  Es ermöglicht, die Schulkinder mit Nahrung aus regional angebauten Erzeugnissen zu versorgen. Weiterhin schafft es einen Absatzmarkt für die örtlichen Bauern und Kleinbetriebe. Die beteiligten Familien und Dorfgemeinschaften haben so eine eigene Einnahmequelle. Insgesamt wird so die Entwicklung der lokalen Wirtschaft angekurbelt. Zudem wird die Lebensmittelsicherheit der gesamten Region verbessert.

Auf diese Weise etablieren wir einen Wirtschaftskreislauf und verfolgen konsequent unser Ziel «Helping Africa help itself». Als Dreh- und Angelpunkt für dieses Pilotprojekt dient die 80-Hektar grosse JAM Farm. Für das JAM Landwirtschaftsprojekt wurde die Farm schrittweise zum Trainingszentrum ausgebaut. Gleichzeitig dient die Farm als «Brutstätte» zur Herstellung von hochwertigem lokalem Saatgut. Das auf der JAM Farm und den Kleinfarmen angebaute Getreide wird direkt zu unserer Fabrik in Beira transportiert, wo die Produktion des JAM-Breis stattfindet. 

Meilensteine 

Seit 2013 ist JAM Schweiz aktiv in das Landwirtschaftsprojekt involviert. Mit Hilfe unserer Spender investierten wir in die Landmaschinen und in die Infrastruktur auf der JAM Farm, sowie in die Generalüberholung der JAM-Fabrik. 
Seit 2016 setzen wir den Schwerpunkt auf den Aufbau von Kleinfarmen. Insgesamt  wurden seitdem 11 landwirtschaftliche Kleinbetriebe aufgebaut. 
2018: Das unterirdische Bewässerungssystems wurde inkl. der Leitungen und Pumpen für die nächsten Farmen fertiggestellt. Gleichzeitige Begleitung und Unterstützung der bereits laufenden 11 Farmen. 
Ziel 2019: Aufbau der nächsten 10 Kleinfarmen

Wirkung

Unter dem Motto «from field to fork – vom Feld zur Gabel» führt JAM konsequent seine Strategie der Nachhaltigkeit fort. Mittelfristiges Ziel ist es, fünfzig 4-Hektar-Farmen aufzubauen. Das Landwirtschaftsprojekt hat folgenden Nutzen:

  • Es ermöglicht die Ernährung von Schulkindern mit in Afrika produzierten Nahrungsmitteln.

  • Es ermöglicht einen Wertschöpfungskreislauf. Vom Anbau der Zutaten, über die Verarbeitung in der JAM Fabrik, bis hin zur Verteilung des Breis an die Schulen.

  • Es schafft einen Absatzmarkt für lokal produzierte landwirtschaftliche Erzeugnisse.

  • Es ermöglicht den Aufbau von kleinen kommerziellen Farmen und das Training der Farmer.

  • Dank dem Training, der eigentlichen Farm und den Absatzgarantien wird eine Existenzgrundlage für die Farmer geschaffen.

«JAM schafft durch die Schulernährungsprojekte und die Trainingsfarm Arbeitsstellen in Mosambik. Immer wenn der Lastwagen mit Nahrung zu den Kindern losfährt, füllt sich mein Herz mit grosser Freude»

Josef Fino  Mitarbeiter der JAM Fabrik in Beira Mosambik

SPENDEN

Wir sind davon überzeugt, dass die Investition in lokale Farmer der richtige Weg ist, um Afrika zu helfen, sich selber zu helfen. Eine 4-Hektar-Farm aufzubauen kostet ungefähr 25‘000 Franken. Damit befähigen wir die lokale Bevölkerung selber Farmen zu betreiben. Diese generieren einerseits ein Einkommen, andererseits werden die Schulkinder mit wertvoller und lokal angebauter Nahrung versorgt.

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