Schulgärten gegen den Hunger
Was ist das Ziel?
Im Kampf gegen die quantitative und qualitative Mangelernährung in Südafrika und Mozambique sollen Lehrer, Schüler und Dorfbewohner in Schulgärten angeleitet werden, selber Gemüse und Kräuter anzupflanzen. Die Projektkosten belaufen sich auf 3'500 Franken pro Garten.
Warum ist die Hilfe wichtig?
Mehr als 40% aller Afrikaner können nicht ausreichend Nahrung für den täglichen Bedarf erwirtschaften. Die abnehmende Fruchtbarkeit des Erdbodens, der Landabbau und die Pandemie des HIV haben in den letzten 25 Jahren zu einer 23%igen Abnahme der Lebensmittelproduktion pro Kopf geführt.
Mit diesem Projekt wirken wir der sinkenden Lebensmittelproduktion entgegen und helfen den Einheimischen, sich selbst zu helfen. Die Produkte aus dem Schulgarten ergänzen die tägliche Nahrung und verhindern eine Unterversorgung mit Vitaminen, welche die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder irreparabel verzögert.
Projektbeschreibung
Lehrer, Schüler sowie Dorfbewohner werden im Rahmen von nachhaltigen Dorfentwicklungs-projekten von JAM Mitarbeitern im Outdoor-Klassenzimmer angeleitet, einen Garten anzupflanzen und zu pflegen.
Die Schulgärten weisen für die Beteiligten folgende Nutzen auf:
- Aufwertung des JAM Schulernährungs-Programmes mit frischem Gemüse aus dem eigenen Schulgarten.
- Schulgärten dienen als Outdoor-Klassenzimmer, um die Schulkinder anschaulich in Ernährungslehre sowie praktischer Gartenarbeit zu unterrichten.
- Miteinbezug der Dorfbevölkerung in das Projekt, um sie damit mit Gemüse sowie Basiswissen über Gartenbau zu versorgen.
- Dank guter Erträge können einige Schulen sogar Gemüse auf dem lokalen Markt verkaufen und kommen so zu einer Einnahmequelle.
Details/Kontaktaufnahme
Weitere Informationen finden Sie im Proposal in der rechten Spalte.
Bei Interesse nehmen Sie bitte telefonisch 044 500 36 36 oder per Email mtobler@jam-schweiz.org mit Matthias Tobler Kontakt auf.








